Grammatik Korrektur: Texte online prüfen – Rechtschreibung, Grammatik, Stil
Grammatik Korrektur prüft deutsche Texte direkt beim Schreiben: Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung, Stil und Lesbarkeit. Schreib hier hinein oder füge deinen Text ein – die Prüfung läuft mit, kostenlos und ohne Anmeldung. Rechts steht für jedes Werkzeug ein Wert von 0 bis 100, darunter jeder einzelne Fund mit seiner Stelle im Text.
Links stehen sieben Werkzeuge: Lesbarkeit, Klarheit, Wirkung, KI-Texte, Stilanalyse, Fehler und Format. Dazu die Analyse über das ganze Dokument. Dieser Beispieltext ist zugleich die Vorführung: Ab hier macht jeder Abschnitt die Fehler, über die er schreibt. Wechsle links das Werkzeug, dann leuchten sie farbig auf. Wenn du genug gesehen hast, markierst du alles und schreibst deinen eigenen Text darüber.
Lesbarkeit prüfen: wie schwer ist dein Text zu lesen?
Die Lesbarkeit zählt Wörter, Silben und Sätze und sagt dir, für welche Schulklasse dein Text gebaut ist. Weil ein Satz wie dieser, der seine Gedanken in immer neuen Nebensätzen fortspinnt, dabei ungewöhnlich viele mehrsilbige Wortungetüme anhäuft und trotzdem nicht zum Ende kommen will, jede Formel nach oben treibt, färbt das Werkzeug ihn ein. Kürzere Sätze helfen mehr als jede Zahl. Am langen Satz steht deshalb die Naht, an der er in zwei zerfällt, und am langen Wort ein kürzeres, wenn es eines gibt – beides setzt der Haken daneben ein. Unter den Befunden stehen Schulklasse, Flesch-Wert, Lesezeit und Wortzahl.
Klarheit prüfen: einfach, gegliedert, kurz, anregend
In diesem Abschnitt wird die Klarheit vorgestellt. Sie kommt aus dem Hamburger Verständlichkeitsmodell und wiegt vier Seiten: Einfachheit, Gliederung, Kürze und Anregung. Jede steht auf einer Skala von minus drei bis plus drei, und jede zeigt dir die Stellen, aus denen ihre Zahl kommt. Es sei darauf hingewiesen, dass dieser Absatz zwei Befunde mit Absicht macht. Der erste ist die Ankündigung: Ein Satz, der bloß sagt, was gleich kommt, sagt noch nichts. Der zweite ist der Absatz selbst, denn er läuft über mehr als sechs Sätze am Stück. Wie oben beschrieben, gehört auch das zur Kürze. Die Grenze verschiebst du in den Einstellungen des Werkzeugs.
Was sich zählen lässt, zählt die App: Satzlängen, lange Wörter, Nominalstil, Füllwörter, Überleitungen und Anreden. Sie meldet dir auch die Strecke ohne Zwischenüberschrift und die Strecke ohne eine einzige Überleitung – die beiden Befunde, die sagen, dass etwas fehlt, wo nichts steht. Ob ein Beispiel wirklich erklärt, sieht dagegen keine Formel: Diese Hälfte liest die KI.
Wirkung prüfen: passt der Ton zur Textsorte?
Ein wertendes Wort ist kein Fehler. Ob es passt, entscheidet die Textsorte: Was im Newsletter richtig steht, ist in einer Studie falsch. Oben stellst du sie ein – hier steht „Bericht“, und ein Bericht wirbt nicht. Die vier Seiten heißen Sachlichkeit, Stimmung, Werbung und Nähe. Gezählt werden die Stellen immer, angestrichen nur die, die von der Erwartung wegziehen.
Der nächste Satz zieht weg. Jetzt starten – kostenlos, unverbindlich und garantiert ohne Risiko! Sichern Sie sich exklusiv den Bonus, nur heute und nur für kurze Zeit! Testen Sie das Premium-Angebot, entdecken Sie den Rabatt, verpassen Sie nicht die letzte Chance! Für einen Bericht ist das zu viel, und weil über den ganzen Text gerechnet wird, leuchtet jetzt auch jedes „kostenlos“ weiter oben mit. Nebenbei fällt noch etwas auf: Dieser Text sagt sonst „du“ und hier auf einmal „Sie“ – den Wechsel der Anrede meldet das Werkzeug für sich.
Stil verbessern: Passiv, Füllwörter, Amtsdeutsch
Dieser Absatz wird von der Stilanalyse gleich mehrfach markiert, und zwar zu Recht. Er ist im Passiv geschrieben, obwohl niemand erfährt, wer hier eigentlich handelt. Er ist natürlich voller Füllwörter, die im Grunde genommen nichts sagen. Er schreibt „durchführen“ statt machen und „Inanspruchnahme“ statt Nutzung. Und er wiederholt Wörter, die er kurz vorher schon einmal benutzt hat – Wörter zum Beispiel.
Die Vermeidung von Wiederholungen, die Verbesserung der Formulierung und die Kürzung langer Sätze bleiben deine Arbeit: Jede Markierung ist ein Angebot, kein Fehler. Der Wert rechnet dabei nicht die Zahl der Funde, sondern ihre Dichte – ein langer Text steht deshalb nicht schlechter da.
Der Rhythmus zählt hier mit, und diese sechs Sätze führen es vor. Sie haben alle ungefähr dieselbe Länge und denselben ruhigen Bau. Kein Wort darin ist falsch und kein Satz darin ist zu lang. Trotzdem liest sich die Passage wie ein Protokoll ohne jeden Atem. Genau deshalb streicht die Stilanalyse sie als gleichförmige Passage an. Ein Wechsel aus kurzen und langen Sätzen liest sich lebendiger.
KI-Texte erkennen: wie maschinell klingt der Text?
Dieses Werkzeug fragt als einziges nicht nach der Güte, sondern nach der Herkunft. Es misst sechs Seiten: Rhythmus, Floskeln, Abstraktion, Aufbau, Vielfalt und Zeichen. Hoch ist hier das Schlechte – 100 heißt „trägt alle Merkmale“. Ein Urteil ist das nicht: Es gibt kein Merkmal maschineller Texte, das ein Mensch nicht auch haben kann. Gemeldet wird eine Häufung, und gerechnet wird über den ganzen Text.
In diesem Zusammenhang ist Sprache von zentraler Bedeutung. Die Wortwahl spielt eine entscheidende Rolle, und in der heutigen Zeit gilt es zu beachten, dass klare Texte immer wichtiger werden. Wer sauber schreibt, eröffnet neue Möglichkeiten – Klarheit ist der Schlüssel zum Erfolg. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Absatz nichts gesagt hat. Acht Wendungen darin stehen in der Liste des Werkzeugs, und angestrichen sind sie alle.
Vier seiner Befunde leiht es sich von der Stilanalyse: die gleichförmige Passage weiter oben, den Nominalstil, das Papierdeutsch und die Wortwiederholung. Wer sie dort behebt, behebt sie hier mit. Nur die Vielfalt hat gar keine eigene Stelle – ein enger Wortschatz steht nicht an einem Wort, sondern über dem ganzen Text.
Fehler finden: am Wort, am Satz, am Zeichen
Ein Werkzeug für alles, was falsch ist. Es schaut dabei auf drei Dinge: auf das einzelne Wort, auf den Bau des Satzes und auf die Zeichen dazwischen. Die nächsten sechs Absätze führen alle drei vor. Dass sie ohne Zwischenüberschrift aufeinander folgen, ist übrigens selbst ein Befund – die Klarheit streicht die Strecke an.
Am Wort beginnt es. Das Werkzeug vergleicht jedes Wort mit einem Wörterbuch. Das lädt, sobald du das Werkzeug anwählst, und läuft dann in deinem Browser: Dein Text geht dafür nirgendwohin. Ein Wort wie Rechtschreibprüfng oder Grammatikfeler steht in keinem Wörterbuch, und genau so eine rote Wellenlinie bekommst du dann zu sehen. Bei Fachwörtern und Namen greift sie auch mal daneben: Ein paar Wörter in diesem Text hat sie angestrichen, obwohl sie richtig sind. Dagegen hilft deine eigene Wortliste.
Daneben kennt sie die Großschreibung. Beim schreiben wird aus dem Verb ein Substantiv, und im allgemeinen gilt das auch für feste Wendungen. Heute morgen war dieser Absatz noch kürzer, und zum ersten mal stehen hier alle Fälle nebeneinander. Etwas ähnliches gilt nach „etwas“ und „nichts“ – da wird groß geschrieben. dieser Satz fängt klein an, und auch das meldet sie.
Dazu kommen die Wörter, die man verwechselt. Seit ihr noch dabei? Ich glaube das man den Unterschied sofort sieht. Dieser Absatz ist länger wie nötig und das einzigste Beispiel seiner Art. In wie fern das hilft, siehst du an der Farbe. Er ist auch zu lang so das man ihn zweimal liest, und wer ihn einmal gelesen hat, macht den Fehler nicht so schnell wider. Ein Irrtum ist tod, sobald du ihn kennst. Peter's Text hätte denselben Fehler: Vor dem Genitiv-s steht im Deutschen kein Apostroph. Beides steht im Duden: Potenzial und Potential. Wer im selben Text beides schreibt, hat keine Schreibweise, sondern zwei – hier gewinnt Potenzial mit zwei Stellen gegen eine.
Am Satz findet sie, was man am einzelnen Wort nicht sieht. Sie merkt dass vor diesem Nebensatz das Komma fehlt. Und wer schreibt um schnell fertig zu werden, vergisst das Komma vor „um … zu“ gleich mit. Sie sagt auch Bescheid wenn vor der Bedingung nichts steht, und sie meldet sich während du noch tippst. Auch der Fall gehört hierher: „wegen dem Wetter“ meldet sie und schlägt „wegen des Wetters“ vor.
Das ist die Regel welche Kommas vor dem Nebensatz setzt, und sie fragt ob an dieser Stelle eines fehlt. Nicht die Zahl der Kommas zählt sondern ihre Stelle. Der Satz ist damit nicht fehlerfrei aber er ist ein Stück besser. Je genauer du hinsiehst desto mehr findest du.
Hallo zusammen hier fehlt das Komma nach der Anrede – danach sucht sie nur am Zeilenanfang. Auch die Verbform gehört hierher: „du geht“ statt „du gehst“ fällt ihr auf, und du brauchst nicht raten. sie sieht dagegen nicht, dass dieser Satz klein anfängt – dafür ist die Karte über den Wörtern zuständig, ein Stück weiter oben.
Zuletzt schaut sie auf die Zeichen, und hier hat sie zu tun: In diesem Satz stehen "gerade" Anführungszeichen statt der deutschen, ein Bindestrich - statt des Gedankenstrichs und drei Punkte ... statt des Auslassungszeichens. Dazu zwei Leerzeichen mitten im Satz, ein Leerzeichen vor dem Komma , ein fehlendes danach,und ein ein doppeltes Wort. Sie sieht auch Klammern ( wie diese ) und doppelte Satzzeichen!! Jeder dieser Funde hat genau eine Lösung. Deshalb setzt der Haken daneben sie direkt ein, wenn's schnell gehen soll – oder du korrigierst alle auf einmal.
Terminologie: deine Wörter, deine Schreibweise
In der Wortliste legst du fest, wie es bei dir heißt: „Kunde → Mandant“, „Mitarbeiter* → Mitarbeitende“. Sie gehört zum Dokument. Solange deine Liste leer ist, gibt es nichts zu melden – vorführen kann dieser Text den Befund deshalb nicht. Leg zwei Zeilen an, dann siehst du ihn sofort.
Format prüfen: Zitierweise, Verzeichnisse, Gliederung
Das Format fragt nicht nach der Sprache, sondern nach der Form. Es prüft die Teile der Arbeit, die Gliederung ohne Sprünge, die Zitierweise, jede Quelle im Verzeichnis, die Beschriftungen, die Seitenzahlen und die Form der Datei selbst. Vorführen kann dieser Text davon nichts: Seitenrand, Schriftgröße und Fußnote stehen in keinem Fließtext. Lade deine Word-Datei hoch, wähle oben die Vorgaben – Bachelorarbeit, Hausarbeit, Bericht – und du siehst es an deinem eigenen Dokument.
Analyse: das ganze Dokument auf einen Blick
Die Werkzeuge zeigen dir Stellen, die Analyse zeigt dir das Werk. Sie stellt alle Werte nebeneinander und legt eine Karte über das Dokument: von vorn nach hinten eingefärbt nach Befunden je 100 Wörter. Dazu die Verteilung der Satzlängen, die Gliederung, der Wortschatz, die Lesbarkeit nach vier Formeln und die Kurve, auf der dein Text gewachsen ist. Alles gezählt, nichts geraten – und kostenlos wie die Werkzeuge.
Daneben steht der Prüfbericht. Dafür liest die KI das Dokument Abschnitt für Abschnitt und schreibt daraus ein Urteil: was trägt, was sich durchzieht und was zuerst zu tun ist. Der Bericht bleibt am Dokument und lässt sich herunterladen. Er läuft auf Knopfdruck und kostet Tokens – vorher steht da, wie viele.
Text korrigieren mit KI
Was feste Regeln nicht finden, findet die KI: Sie liest den Text, statt ihn abzutasten. Sie korrigiert Rechtschreibung und Grammatik, formuliert schwere Sätze um, übersetzt und schreibt dir ein Lektorat mit Begründungen. Jede Änderung siehst du vorher und nimmst sie einzeln an. Die eingebauten Prüfungen bleiben kostenlos, die KI läuft über Tokens.
Schreiben, formatieren, automatisch speichern
Markiere Text und mach ihn fett oder kursiv. Über das Menü in der Kopfzeile wird aus einer Zeile eine Überschrift, mit dem Kettensymbol setzt du einen Link. Sobald du hier schreibst, speichert der Editor dein Dokument und legt es links in den Verlauf. Tipp los und sieh zu, wie sich die Werte rechts verändern.
Häufige Fragen zur Grammatik Korrektur
Sechzehn Fragen, wie man sie einer KI stellt – zwei zu jeder Art von Befund. Die Antworten stehen darunter, und was sie beschreiben, kannst du hier im Text sofort ausprobieren.
Muss hier ein Komma stehen?
Vor einem Nebensatz steht eines: vor „dass“, „weil“, „obwohl“, „ob“ und vor jedem Relativsatz. Vor „sondern“ steht immer eines, vor „und“ meist keines. Das Werkzeug „Fehler“ markiert die Stelle, nennt das Bindewort und setzt das Komma auf Klick ein – oder alle auf einmal.
Wann steht ein Komma vor „um … zu“?
Immer dann, wenn eine erweiterte Grundform folgt: „Ich schreibe, um verstanden zu werden.“ Dasselbe gilt für „ohne … zu“, „statt … zu“ und „anstatt … zu“. Steht dahinter keine Grundform, ist es kein Fall dafür: In „um 8 Uhr“ bleibt alles, wie es ist – und genau darauf achtet die Regel.
Schreibt man das groß oder klein?
Groß steht, was ein Substantiv ist oder zu einem wird: nach „beim“, „am“ und „zum“ („beim Laufen“), nach „etwas“ und „nichts“ („etwas Schönes“), in festen Wendungen („im Allgemeinen“) und bei der Tageszeit („heute Morgen“). Das Werkzeug prüft diese Fälle einzeln und findet über das Wörterbuch auch das kleingeschriebene Substantiv.
Getrennt oder zusammen?
„inwiefern“, „irgendwann“, „dasselbe“, „anhand“ – diese Wörter gibt es nur zusammengeschrieben. Fallen sie auseinander, merkt es kein Wörterbuch: Jeder Teil für sich ist ein richtiges Wort. Das Werkzeug kennt die Liste und setzt sie wieder zusammen.
Welche Anführungszeichen sind im Deutschen richtig?
Unten und oben: „so“. Die geraden Zeichen der Tastatur sind Zollzeichen und keine Anführungszeichen; die englischen mit beiden Häkchen oben gehören in den englischen Text. Das Werkzeug erkennt beide Verwechslungen und dreht die Zeichen auf Klick um.
Bindestrich oder Gedankenstrich?
Der Bindestrich verbindet Wörter und steht ohne Leerzeichen: E-Mail-Adresse. Der Gedankenstrich trennt Gedanken, ist länger und steht mit Leerzeichen – so wie hier. Auf der Tastatur liegt er nicht, deshalb tippen ihn die meisten als Bindestrich. Das Werkzeug tauscht ihn.
Ist mein Text verständlich genug?
Die Lesbarkeit rechnet aus Wörtern, Silben und Sätzen eine Schulklasse aus und nennt dazu den Flesch-Wert, die Lesezeit und die Wortzahl. Klasse 8 liest sich flüssig, alles darüber kostet Mühe. Ob die Zahl trägt, siehst du in der Analyse: Sie zeigt vier Formeln nebeneinander, und wo die auseinanderlaufen, liegt es am Text.
Wie lang darf ein Satz sein?
Als Faustregel gilt: unter 20 Wörter. Ab dieser Grenze markiert die Lesbarkeit den Satz, und verschieben kannst du sie in den Einstellungen des Werkzeugs. Wichtiger als der Schnitt ist der Wechsel – die Analyse zeigt die Verteilung der Satzlängen, und dort fällt der eine Bandwurmsatz sofort auf.
Warum soll ich weniger im Passiv schreiben?
Im Passiv verschwindet, wer handelt. „Der Antrag wird geprüft“ sagt nicht, wer ihn prüft, und genau das will der Leser wissen. Die Stilanalyse markiert jede Passivform; umschreiben musst du selbst – wer handelt, weißt nur du. In Protokollen und Rechtstexten ist Passiv üblich: Dort schaltest du die Regel besser ab.
Welche Füllwörter kann ich streichen?
„eigentlich“, „im Grunde“, „gewissermaßen“, „natürlich“, „letztendlich“ – Wörter, die den Satz weicher machen, ohne ihm etwas hinzuzufügen. Die Stilanalyse markiert sie, und beim Streichen merkst du: Der Satz verliert nichts. Steht dort ein Wort, das du brauchst, bleibt es stehen – jede Markierung ist ein Angebot.
Wie lang darf ein Absatz sein?
Bis sechs Sätze. Ab dem siebten markiert die Klarheit den Absatz, und verschieben kannst du die Grenze in den Einstellungen des Werkzeugs. Sie ist keine Regel, sondern eine Erinnerung: Ein Absatz trägt einen Gedanken. Wo der zweite anfängt, gehört ein Umbruch hin.
Was ist das Hamburger Verständlichkeitsmodell?
Vier Seiten, jede von minus drei bis plus drei: Einfachheit, Gliederung, Kürze und Anregung. Gebaut wurde es für Testleser, die von Hand Noten vergeben. Die App rechnet davon, was sich zählen lässt – Satzlängen, lange Wörter, Überleitungen, Anreden –, und den Rest liest die KI: ob ein Beispiel wirklich erklärt, sieht keine Formel.
Klingt mein Text zu werblich?
Das hängt davon ab, was er sein soll. Die Wirkung zählt Aufforderungen, Nutzenversprechen, Verknappung und Ausrufezeichen und hält das Ergebnis gegen die Textsorte. In einem Newsletter darf ein Text zum Kauf auffordern, in einem Bericht nicht. Angestrichen wird deshalb nur, was von der Erwartung wegzieht.
Darf ich meine Leser duzen?
Ja, nur nicht halb. Die Wirkung misst die Nähe und meldet vor allem den Wechsel: Wer im selben Text einmal „du“ und einmal „Sie“ schreibt, verliert die Anrede aus der Hand. Welche der beiden passt, entscheidet die Textsorte – der Wechsel ist in jeder falsch.
Wurde dieser Text von einer KI geschrieben?
Sicher sagen kann das niemand, und dieses Werkzeug behauptet es auch nicht. Es misst sechs Merkmale maschineller Texte: Rhythmus, Floskeln, Abstraktion, Aufbau, Vielfalt und Zeichen. Hoch heißt hier, dass der Text viele davon trägt. Kein einzelnes Merkmal ist ein Beweis, und die verlässlichsten sind zugleich die Merkmale eines gut lektorierten Textes.
Woran erkennt man einen KI-Text?
An Wendungen, die nichts sagen, an Sammelbegriffen ohne Gegenstand, an Dreierreihen und an Sätzen, die alle gleich lang sind. Das Werkzeug zählt sie und zeigt dir jede Stelle im Text. Ein Mensch schreibt jedes dieser Merkmale auch – nur selten alle auf einmal.
Alle Regeln, die diese Prüfung anwendet, stehen mit Beispielen in der Übersicht der Rechtschreibregeln. Was die KI darüber hinaus kann, zeigt Grammatik Korrektur Online.